Das Menschenbaby ist ein Tragling - mit allen Sinnen und Reflexen darauf ausgerichtet, am Körper der Mutter (oder des Vaters, der Oma etc) getragen zu werden.

Schon ein Neugeborenes weist Reflexantworten und Reaktionen auf, die zeigen, dass der Mensch, wie zB der Ameisenbär oder auch Affen, zum aktiven getragen werden geboren wurde.

  • schon in Rückenlage sind Babys längere Zeit in der Lage, ihre Beine in Anhock-Spreiz-Haltung zu halten. Werden sie hochgehoben, gehen sie ebenfalls automatisch in diese Position, da dies die optimale Haltung ist, um am Körper der Eltern getragen zu werden.
  • Der palmare Greifreflex, wenn etwas ihre Handflächen berührt, ermöglicht es den Säuglingen, sich im "Fell" der Mutter festzuhalten. Auch an den Füßen ist dieser Reflex  anfangs zu beobachten.
  • Der Mororeflex, der ausgelöst wird, wenn das Kind eine rasche, fallende Bewegung gen Boden macht (oder auch in Rückenlage liegt), sichert das aktive Nachgreifen und festklammern, falls das Kind vom Körper des Tragenden zu fallen droht.
  • Babys haben eine sog. Körperverlustangst, sie schreien, wenn sie abgelegt werden.
  • Babys beruhigen sich bei Bewegung (wippen, schaukeln).

 

Die Vorteile des Tragens für Tragenden und Tragling sowie die Aspekte des "richtigen" Tragens erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.